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Die Tieflage (Variante A) bindet in das Grundwasser ein und bildet auf Dauer eine Barriere. Welche Auswirkungen dies genau hat, wird in der weiteren Planungsphase mittels einer Grundwassersimulation untersucht.

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Diskutieren Sie zum Thema "Flächenverbrauch" und stimmen Sie ab!

Die Tieflage (Variante A) beansprucht dauerhaft ca. 5.000 Quadratmeter Fläche für die Verlegung des Gewässers Hoxbach. Das Bauwerk selbst kann in beiden Varianten auf DB-eigenen Grundstcken errichtet werden. Während der Bauzeit sind zudem bei der Tieflage (Variante A) gegenüber der Hochlage (Variante B) 3.000 Quadratmeter mehr Fläche für Baustelleneinrichtungs- und Lagerflächen erforderlich. Die Differenz ergibt sich aus dem vorlaufenden Bodenaushub, der für die Beprobung bis zum Abtransport zwischengelagert werden muss. Betroffen sind eine Vielzahl verschiedener Eigentümer.

Die Unterschiede pro Variante im Überblick:

Variante A - Tieflage:

  • Dauerhafte Inanspruchnahme (Grunderwerb): rund 5.000 Quadratmeter für die Verlegung des Gewässers Hoxbach und den Neubau einer Eisenbahnüberführung (Brücke) über den Bach.

  • Bauzeitliche Inanspruchnahme (temporär): Für die Umsetzung sind umfangreiche Baustelleneinrichtungs- und Lagerflächen erforderlich. Für die Tieflage sind ca. 3.000 Quadratmeter mehr Fläche erforderlich als für die Hochlage.

Variante B - Hochlage:

  • Dauerhafte Inanspruchnahme (Grunderwerb): Das Bauwerk in Hochlage kann auf DB-eigenen Grundstücken errichtet werden. Der Hoxbach muss nicht verlegt werden.

  • Bauzeitliche Inanspruchnahme (temporär): Für die Umsetzung sind umfangreiche Baustelleneinrichtungs- und Lagerflächen erforderlich. Für die Hochlage sind ca. 3.000 Quadratmeter weniger Fläche erforderlich als für die Tieflage.

Weitere Hintergrundinformationen zu den beiden Varianten finden Sie im Informationsbereich.

 

Welche Variante bevorzugen Sie mit Blick auf das Thema "Flächenverbrauch"?

Variante A - Tieflage

56% (9 Stimmen)

Variante B - Hochlage

44% (7 Stimmen)

Beide gleichwertig

0% (0 Stimmen)
Gesamtstimmen: 16

Kommentare

Die Variante "A" ist städtebaulich verträglicher und sollte trotz der Mehrkosten realisiert werden. Die neue Hoxbach-Querung sollte aus fließtechnischen Gründen so weit wie möglich nach Norden verschoben werden, möglichst noch weiter als im Plan vorgesehen.

Worauf bezieht sich Ihr Kommentar?: 

Da weniger Fläche benötigt wird besteht die Möglichkeit auch natürlichen Schallschutz
zusätzlich zu errichten. Auch sollte aufgrund der kommenden starken Regenfälle weniger
Flächer versiegelt werden.

Worauf bezieht sich Ihr Kommentar?: 
Moderationskommentar

Liebe*r Maeschig,

vielen Dank für Ihren Beitrag und dass Sie sich hier auf der Webseite bereits eingebracht haben.

Können Sie vielleicht genauer erklären, was Sie mit „natürlichem Schallschutz“ meinen und worin Sie die mögliche Vorteile sehen?

Freundliche Grüße

Julia DiMauro (Moderation JD)

Worauf bezieht sich Ihr Kommentar?: 
Moderationskommentar

Liebe*r Maeschig,

vielen Dank für ihren Beitrag. Wenn Sie mit natürlichem Schallschutz einen Schallschutzwall meinen, so geben dies die Platzverhältnisse in Düsseldorf-Reisholz nicht her. Ein Schallschutzwall benötigt aufgrund der Böschungsneigungen eine wesentlich größere Aufstandsbreite als eine Wand und muss, da die Böschungskrone weiter von der Gleisachse entfernt ist, höher sein um die gleiche schalltechnische Wirkung zu erzielen. Die Flächenversiegelung versuchen wir, auch in Abstimmung mit den zuständigen Umweltbehörden, so gering wie möglich zu haben. Beide Varianten sind hier in ihren Auswirkungen ähnlich.

Herzliche Grüße
Ihr Team vom Bahnprojekt Rhein-Ruhr-Express

Worauf bezieht sich Ihr Kommentar?: 

Tieflage ist besser, da zusätzlicher Lärm vermieden wird. Hochlage könnte nur kurzfristig billiger sein, da Brücken irgendwann ausgetauscht werden müssen.
Ich bevorzuge auch aus optischen Gesichtspunkten Variante A

Worauf bezieht sich Ihr Kommentar?: 

Die Variante "A" ist städtebaulich verträglicher und sollte trotz der Mehrkosten realisiert werden. Die neue Hoxbach-Querung sollte aus fließtechnischen Gründen so weit wie möglich nach Norden verschoben werden, möglichst noch weiter als im Plan vorgesehen.

Worauf bezieht sich Ihr Kommentar?: